Stressmanagement

Stress hat nicht nur negative Seiten. Stress hat bereits die Steinzeitmenschen darin befähigt, insbesondere Gefahrensituationen zu meistern („Flucht vor oder Kampf mit dem wilden Tier“). Körper und Geist befanden sich in einem (überlebens-)notwendigen Hochleistungsmodus.

Der Grund ist die Aktivierung bestimmter körperlicher biochemischer Prozesse (u.a. Hormonausschüttungen wie Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol).

Stress wirkt heutzutage bei uns in körperlicher Hinsicht nahezu identisch wie beim Steinzeitmenschen. Es werden die gleichen körperlichen Reaktionen ausgelöst, was uns grundsätzlich ebenfalls hilft, besondere Herausforderungen zu bewältigen.

Der „Kampf mit dem wilden Tier“ war damals jedoch die Ausnahme gefolgt von entsprechenden ausreichenden Ruhephasen.

Heutzutage befinden wir uns jedoch nicht nur gefühlt, sondern häufig – zum Teil sogar auch unbewusst – tatsächlich in einem permanenten Stressmodus.

Doch chronisch anhaltender Stress verursacht nachhaltig gesundheitliche Beschwerden und macht nachweislich krank.

Frau entspannt bei einer Tasse Tee

Stressbedingte körperliche Reaktionen* können z.B. sein:

  • Nacken- und Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Magen- und Darmprobleme
  • Schlafstörungen und Erschöpfungszustände
  • Schwindel
  • erhöhter Blutdruck und Herzkreislaufprobleme
  • bis hin zum Herzinfarkt oder Schlaganfall

(*Sollten Sie an einem oder an mehreren dieser Symptome leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen)

Stressfaktoren können z.B. sein:

  • Leistungs- und Zeitdruck
  • berufliche und private Belastungen und Verpflichtungen
  • permanente Reizüberflutung
  • Schnelllebigkeit und Hektik
  • fortwährende Erreichbarkeit
  • Überforderung und eigene überhöhte Ansprüche
  • Existenzängste und Sorgen
  • sowie zahlreiche weitere Auslöser, die individuell als Stress empfunden werden
Die gute Nachricht ist:
Wir müssen uns dem Stress nicht hilflos hingeben, sondern können ihm mit Stressmanagement aktiv entgegenwirken!

Stressmanagement beinhaltet zahlreiche Methoden, um u.a. die eigenen Stressauslöser zu erkennen und geeignete Stressvermeidungs- und Bewältigungsstrategien kennenzulernen.

Dies wiederum verhilft zu einem besseren Umgang mit Belastungen und einer Reduzierung und Abbau von Stress.

Mögliche Elemente des Stressmanagements, mit denen ich präventiv arbeite:
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Mögliche Elemente des Stressmanagements, mit denen ich präventiv arbeite:

  • Sensibilisierung zum Thema Stress und seinen Folgen
  • Vermittlung von Strategien und Kompetenzen zur Stressbewältigung
  • Erkennen der eigenen Stressoren und individuellen Antreiber
  • Förderung der eigenen Ressourcen und Kompetenzen
  • Erhöhung der eigenen Widerstandskraft
  • Selbst- und Zeitmanagement
  • Achtsamkeitsübungen
  • Entspannungsübungen
  • Ganzheitliches Coaching

Frau geniesst die Sonnenstrahlen